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Unsere Hoffnungsträger

Kategorien: Projekt Jonathan

Unsere Hoffnungsträger im Projekt Jonathan

Die Fahrt über die staubigen Straßen Kabwes hin zu verschiedenen staatlichen Highschools, die langen Wartezeiten vor deren Büros und das turbulente Treiben drumherum, kann einem schon mal den Schweiß auf die Stirn treiben. Aber der Aufwand hat sich gelohnt. Denn Kuyuba, Silvia, Richard und Stanley bekommen nun die einzigartige Chance, einen höheren Schulabschluss zu erwerben. Damit können sie auch die Voraussetzungen für eine spätere Ausbildung oder ein Studium schaffen. Die vier ehemaligen BOCCS-Schüler sind die neuen Projekt-Jonathan-Kandidaten für 2013. Dank einer größeren Spende aus Deutschland, wurde diese BOCCS-Initiative vor wenigen Jahren ins Leben gerufen, um Kindern auch über die neunte Klasse unserer BOCCS-Schulen hinaus Wegweisung weitere Begleitung und bessere Zukunftsperspektiven zu ermöglichen.

Denn darum geht es uns bei BOCCS: Wir möchten Zukunftsperspektiven schaffen. Dem gesamten BOCCS-Team ist es ein Anliegen, Familien und letztlich auch ganzen Stadteilen Hoffnung zu schenken. Dank vieler deutscher Spender und Dank zahlreicher Patenschaften können wir ungefähr 3.000 Kinder an unseren sechs BOCCS-Schulen aus ärmsten Verhältnissen eine Schulbildung ermöglichen. Auch die Familien der Patenkinder werden unterstützt. Initiativen wie das Jonathan-Projekt tragen einen weiteren wichtigen Teil bei.

Einjähriger Nähmaschinenkurs schafft Perspektiven

Zu unseren Hoffnungsträgern gehören neben den Projekt-Jonathan-Kandidaten auch die neun jungen Frauen, die kürzlich einen einjährigen Nähmaschinenkurs abgeschlossen haben. Aufgrund ihrer Armut oder durch schwierige soziale oder familiäre Verhältnisse bedingt, konnten diese Frauen nach ihrem Schulabschluss bei BOCCS keine Berufsausbildung finden. Das „Skill Center“ an einer unserer Schulen gibt deshalb jedes Jahr einigen jungen Menschen die Möglichkeit, in handwerklichen Fertigkeiten geschult zu werden.

Auch ohne weiteres Studium oder eine teure Ausbildung werden sie so in die Lage versetzt, sich selbst und anderen zu helfen. Viele können später sogar Produkte selbst herstellen und auf dem Markt verkaufen. Das macht Hoffnung und gibt Selbstvertrauen. Und genau das wünschen wir uns. Durch die Angebote an unseren BOCCS-Schulen wollen wir sehen, wie Menschen eine Ausbildung bekommen, Fertigkeiten erlernen und Zukunftsperspektiven erhalten. In einem Land, das auf Platz 164 von 187 der ärmsten Länder ist (laut Index der menschlichen Entwicklung – HDI), ist das eine anstrengende, aber notwendige Aufgabe. Denn es geht um Menschen, die Hilfe brauchen. Und wo Hoffnung gesät wird, da kommt man eben auch ins Schwitzen.

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