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Über Stock und Stein in den Busch hinein

Kategorien: Aus dem Life Trust Büro,Kurzzeitler berichten

2015_07_10 Teamausflug TitelbildWährend die Woche in Deutschland bei vielen Menschen ganz gewöhnlich und routiniert begonnen hat, war das Life Trust Büro am Montag und Dienstag dieser Woche geschlossen. Wie kann so etwas passieren!? Ganz einfach: Hierzulande waren an diesen Tagen die afrikanischen „Heroes and Unity Days“ und daher für alle frei.

Diese Gelegenheit haben wir vom Life Trust Kernteam genutzt, um einen dreitägigen Ausflug in den tiefsten Busch vorzunehmen. Konkret: Samstag die Abreise mit drei Allrad-Wagen voller Camping-Equipment und Proviant Richtung Nordosten, Stopp in Mkushi, drei Stunden Fahrt auf abenteuerlichen Busch-„Straßen“ – welche für unsere Fahrer mitsamt Geländewagen aber keine Probleme darstellten – und schließlich dank eines GPS-Geräts und den hervorragenden Gedächtnisleistungen von Marcus die Ankunft am Campingplatz irgendwo im Nirgendwo, kurz vor der kongolesischen Grenze und nah am Mount Mumpu, dem höchsten alleinstehenden Berg Sambias (knapp unter 2000m, wobei das Gelände allein schon ca. 1400m hoch ist – trotzdem ein wunderschönes Naturphänomen!).

Besonders schön an diesem Team-Ausflug waren zwei Punkte. Zum einen war da die Stille und das Unter-sich-Sein inklusive zusammen essen, reden und beten als Team im Camp. Dazu sei mitgeteilt, dass das „Camp“ deshalb eines war, weil es eine Feuerstelle und flachen, unbewachsenen Untergrund hatte – keine weiteren Einrichtungen und auch keinen Handy-Empfang. Also absolut minimalistisch und natürlich. Super! Zum anderen haben wir die Szenerie sehr genossen: Wasserfälle mit kleinen Natur-Swimmingpools, ein Fluss direkt am Camp vorbei, ein paar Berge, von denen einer von ein paar von uns durch den Busch hinauf erklommen wurde, warme Lagerfeuer, an dem Geschichten, Witze und persönliche Eindrücke der letzten Monate erzählt wurden sowie sternenklare Nächte.

Nun sind wir wohlbehalten zurück in Kabwe und die Arbeit geht weiter – für einige von uns sind es nur noch wenige Wochen, dann geht es wieder nach Deutschland. Für die anderen heißt es dann wieder, neue Gesichter zu begrüßen und ein neues „Arbeits-Jahr“ einzuläuten. Wir sind dankbar für die tolle Zeit, die wir miteinander und Gott haben durften und gehen jetzt zurück an unsere Aufgaben. Tukamonana – wir sehen uns!

 

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