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Rangers in Fahrt

Kategorien: Projekt Jonathan,Royal Rangers Katondo

Montag Nachmittag: Ein Minibus rollt die letzten Meter zum Office. Aus dem Fenster gelehnt strahlen und winken  Johanna und Jakob, zwei unserer Kurzzeitler. Die Mitarbeiter der vergangenen 4-tägigen Royal-Ranger-Freizeit sind aus Livingstone zurückgekehrt! Trotz der 10-stündigen Busfahrt wirken alle sehr erholt und glücklich, sie scheinen eine sehr schöne Zeit gehabt zu haben.

Mit dabei waren nicht nur Heike (Leiterin des School-Support-Teams) und Eva, die uns an der Life Trust Schule für ein paar Wochen unterstützt, sondern auch unsere drei Gäste aus Deutschland: Christian E. und Christian F., sowie Noah Neumann, der vor zwei Jahren selbst als Kurzzeitler bei Life Trust war. Alle drei sind auch in Deutschland bei den Royal Rangern dabei.

Noah Neumann berichtet von den Highlights Freizeit:

 

Ich erzähle euch heute von einer Zeit, in der ich mit den sambischen Jugendlichen aus dem Compound vielleicht näher zusammengewachsen bin, als in dem ganzen Jahr, als ich hier mit Life Trust u.a. bei den Rangern gedient habe.
Ich habe, obwohl ich nun bereits das vierte Mal an den Viktoriafällen war, noch niemanden gesehen, der dieses wunderbare Werk Gottes so gefeiert hat. Beziehungsweise Gott gefeiert hat, denn die Ranger haben die ganze Zeit über nicht aufgehört, Lobpreis zu machen während wir unter dem strömenden Wasser der Viktoriafälle diese wunderbare Schöpfung bewunderten.
Auch von der Safari waren alle sehr angetan, da unsere Ranger (wie die meisten Sambier) noch nie zuvor einen Löwen, eine Antilope oder ein Zebra gesehen hatten.

Auf dem Campingplatz waren Highlights wie der Pool, die Workshops mit Kompass, Knoten und Biwakbau, sowie der Schweigemarsch am letzten Abend hoch im Kurs. Währenddessen wurde eine Himmelslaterne mit Gebetsanliegen abgeschickt.

Oft hatten wir gemeinsam intensive Lobpreiszeiten. Jeden Abend gab es eine andere Andacht, die uns auf dem Herzen lag: In der ersten ging es darum, dass jeder Mensch von Gott gewollt ist. Mehrere Jugendliche begannen währenddessen zu zittern, weil ihnen hier zu Hause oft etwas anderses erzählt wird. In der Zweiten ging es um Gideons mutiges Voranschreiten. Da hier noch viel an Witchcraft (Hexerei) geglaubt wird, waren alle sehr berührt als es dazu kam, dass Gideon die Götzenbilder zerstörte. Als drittes sprach der Teilnehmer des Jonathanprojekts und Ranger-„Commander“ Benson über Buße und den Heiligen Geist. Wir beteten für die Empfängnis des Heiligen Geistes für alle, die es wollten.
Als letztes ging es um Saul und David und warum Gott den Einen verwarf und den Anderen „Mann nach Gottes Herzen“ nannte. Danach salbten wir unter ermutigenden Worten jeden einzelnen symbolisch mit Öl, wie Saul und David für ihre Aufgabe von Samuel gesalbt wurden (1. Samuel). Für alle war es sehr schön und auch emotional.

Ich bin dem Team, Life Trust, den Rangern und vor allem Gott total dankbar für diese Zeit, in der ich auch geistlich stark wachsen durfte und mich weiter ausprobieren konnte, in den Gaben, die Gott mir gegeben hat oder noch für mich bereit hält.

Lesa Amupale saaaaaaaaaa 🙂

 

 

 

 

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