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Nähworkshop Schuluniform

Kategorien: Community Support and Empowerment,Life Trust

Das Life Trust Empowerment Programm in Waya beschäftigt zur Zeit 5-10 Näherinnen in der Schneiderei. Hier werden, neben kleinen Taschen und anderen Produkten, die in Deutschland verkauft werden, die Schuluniformen der Schüler gefertigt.

In diesem Schuljahr gibt es an unserer Life Trust School in Waya zum ersten Mal eine AchteKlasse. Das ist für uns der Beginn der „Secondary School“ also der Oberstufe an der Schule. AnSambischen Schulen wird auch bei der Schuluniform in „Primary“ und „Secondary“ (Unter-/ Oberrstufe) unterschieden.

Anfang März durften wir mit unseren Schneiderinnen einen einwöchigen intensiv-Workshop durchführen. Eine Designerin aus Berlin war zu diesem Zeitpunkt bei uns zu Besuch und hat uns bei der Gestaltung und Durchführung der Uniformen für die „Secondary School“ unterstützt.  IMG_5289

Während des Workshops konnte sie den Schneiderinnen die Arbeitsweise für diese neuen Kleidungsstücke vorstellen. Zum ersten Mal wird für die Oberstufen-Uniform mit Schnittmustern, teilweise bereits in standardisierten Größen, gearbeitet.

Bis jetzt wurden alle Uniformen direkt nach den Körpermaßen der Schüler zugeschnitten, was in der Theorie exakt klingt, aber praktisch bedeutet, dass nicht wirklich effektiv oder genau gearbeitet werden konnte.

Die Nähkenntnisse der Frauen variieren stark. Manche der Näherinnen haben bereitsVorkenntnisse oder sind schon ein oder zwei Jahre bei uns. Andere kommen ganz ohne vorherigeErfahrungen und lernen von den anderen Näherinnen die Basics.Das führt auch dazu, dass es schwer ist die Qualität der Schuluniformen auf einem hohenStandard zu halten. Passform, Stabilität der Nähte und Genauigkeit wurden deswegen auch zuThemen des Workshops. Die Frauen haben während dieser Tage zahlreiche Tipps undVorgehensweisen mit an die Hand gegeben bekommen. Abschließend wurde auch noch Arbeitsplatz-Sicherheit in der Schneider-Werkstätte unter die Lupe genommen.

Die Damen haben die Zeit des Workshops sichtlich genossen. Immer wieder gab es AhaMomente, als ihnen neue Handgriffe und Techniken vorgestellt wurden, die entweder ganz neu waren, oder bestehende Abläufe vereinfacht haben.  Unsere Hoffnung und unser Gebet ist, dass das Gelernte hängen geblieben ist und, dass wir weiterhin konstant neues Wissen und neue Fähigkeiten an die Frauen weitergeben können, die ihnen dabei helfen werden ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.

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