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Aktuelle Informationen über das Geschehen in Sambia finden Sie hier.

Empowerment mit Bella

Kategorien: Community Support and Empowerment

empowermentHeike Klinger aus Bielefeld hat uns für zwei Wochen besucht und erzählt im Folgenden von ihren Eindrücken aus dem Empowerment:

,,Die kurzen Herbstferien musste ich unbedingt nutzen, um all meine Lieben in Zambia wieder zu sehen. Die drei Monate ohne sie wurden mir schon recht lang, zumal ich mit einigen meiner Freunde keine Chance hatte, Kontakt zu halten. Und ich war natürlich gespannt zu sehen, wie sich die verschiedenen Projekte weiterentwickelt haben.

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Begleitet wurde ich von Bella und Eva, die 2012 schon einmal für einen Kurzeinsatz mit in Sambia waren. Nun können sie für 7 Wochen reinpowern und die Arbeit in Kabwe unterstützen. Jeden Morgen machen sie sich auf den Weg zum Office, von wo es dann an die Schulen weitergeht. Bella hat sich intensiv vorbereitet und den Frauen in Katondo und Kabwe Main viele neue Ideen an Handarbeiten mitgebracht.

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Begeistert wurde das Modell „Stoffschuh“ begutachtet. Solche Schuhe selber machen? Das wollten alle lernen. Aber so einfach ist das natürlich nicht. Der Stoff aus dem landesüblichen Chitenge – okay! Aber die Sohle? Wer kann aus welchem Material erschwingliche Sohlen herstellen? Verschiedene Händler wurden abgeklappert. Wer kann welches Material haltbar zusammenkleben? Da müssen mehrere Möglichkeiten erprobt werden. Am Ende scheint es so, dass sich der gute alte Sisal der Pfadfinder geflochten als Mittelsohle am besten eignet. Wir sind gespannt auf die Endergebnisse.

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An drei Tagen in der Woche unterstützt Bella die Frauen in Katondo. In den ersten Wochen traf man sich einfach vor dem Haus von Mrs. Lungu und ließ sich zum gemeinsamen Häkeln von Mützen auf dem Weg nieder. Inzwischen ist wieder der hergerichtete Raum frei (den hatte die Regierung mehrere Wochen als Wahllokal beschlagnahmt). Nun kommen die Nähmaschinen zum Einsatz. Einfache Kissenbezüge und Taschen werden hergestellt.

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An zwei weiteren Tagen fördert Bella die Nähklasse in Kabwe Main. Hier kann es schon etwas anspruchsvoller werden. Alle freuen sich über die mitgebrachten Kleiderschnitte und lernen, diese zu kopieren. Auch gefütterte Laptoptaschen stehen auf dem Programm. Bellas Ideen reißen nicht ab, sie ist hier so richtig in ihrem Element und wird von den Frauen sehr geschätzt.

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Herausforderung bleibt, der Aufbau eines Abnahmemarktes in Kabwe. Trotz vieler Bemühungen scheint sich so richtig  nichts zu bewegen. Wer würde in Kabwe diese Schuhe, Taschen und Kleider kaufen und kann diese auch so bezahlen, dass die Frauen ein wenig für ihre Arbeit entlohnt werden können? Da liegt noch ein langer Weg vor uns!“

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Vielen Dank an Heike Klinger für den Blogeintrag, den wir netterweise übernehmen durften. Mehr Informationen und Lesenswertes hier: Heike’s Blog: klisambia.de

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