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Der Beginn des Projektes: MehrWert

Kategorien: MehrWert für Sambia

2015_02_05-MehrWert

Es ist vier Monate her. Wir sitzen als leitende Mitarbeiter unserer Missionsarbeit in Sambia zusammen in Hamburg und verfeinern die Ideen rund um das Thema “self-sustaining Mission”, d.h. die Frage, wie wir unsere Missionsarbeit mehr und mehr aus Sambia heraus finanzieren können. Im ersten Ansatz soll diesem Ziel durch Wohnungsbau und Vermietung nähergekommen werden. Nicht zuletzt auf Grund der etwas holperigen deutschen Übersetzung („selbsterhaltende Mission”) wird der Name „MehrWert für Sambia“ geboren. Denn genau das wollen wir: die finanziellen Mittel, die Gott uns durch unserer Spender anvertraut, so einsetzen, dass es einen nachhaltigen MehrWert für die Missionsarbeit in Sambia bringt. Etwas holperig ist jedoch nicht nur der Name, sondern auch der Start unseres Projektes. Aber heute, nach langer Suche und einigen nervenaufreibenden Rückschlägen, haben wir ein Angebot für ein Grundstück: tolle Lage, vertrauenswürdiger Verkäufer, ein bereits gebautes, bezugsfertiges und großes Haus, Platz für weitere Gebäude, eigentlich alles perfekt. Nur leider nicht ganz billig. Allerdings ermöglichen uns großzügige Geldzusagen, den Kauf gerade eben zu finanzieren.

Damals stehe ich einen Monat vor der Ausreise nach Sambia. Mein Verantwortungsbereich wird neben allgemeinen verwaltungstechnischen und administrativen Aufgaben besonders auch den Bereich MehrWert umschließen. Ich bin froh, dass wir den Kauf des Grundstücks finanziert bekommen haben und rechne jetzt damit, dass wir Stück für Stück neue Spenden bekommen werden, um weiterbauen zu können. In den ersten Tagen vor Ort hier in Sambia wird klar, dass wir die erste Bauphase, das Gießen der Fundamente, sehr schnell angehen müssen, da die anstehende Regenzeit sonst einiges der schon geleisteten Vorarbeit zerstören könnte. Und wieder hoffe ich auf die benötigten Gelder für die Fundamente, so dass wir anschließend nach und nach und ohne Zeitdruck durch die Regenzeit hindurch weiterbauen können.

Gott scheint aber ein anderes Tempo für uns vorgesehen zu haben. Und so kommen in den darauffolgenden Wochen durch großzügige Darlehn und Spenden genügend Gelder zusammen, um nicht nur die Fundamente zu gießen, sondern ganze vier Wohnungen mit vier Zimmern bis weit über den Rohbau hinaus zu bauen. Knapp drei Monate nach Baubeginn ist die Decke zum Obergeschoss bereits gegossen. Die Arbeiten gehen wunderbar voran und wir sind zuversichtlich, dass die Wohnungen im November dieses Jahres bezugsfertig sein werden.

Aktuelle Bilder unter: Projekt: Wohnungsbau

geschrieben von Martin

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