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Coronavirus in Sambia

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Die Coronavirus-Pandemie macht auch vor Sambia keinen Halt. Zwar gibt es bisher nur wenige bestätigte Infektionen (39, Stand 04.04.2020), trotzdem sind die ersten Einschränkungen im öffentlichen Leben, wie beispielsweise das Verbot von Gruppenansammlungen sowie die Schließungen aller Schulen und Universitäten bereits in Kraft getreten. Während die Hauptstadt Lusaka, in der es sonst so turbulent zugeht, mittlerweile einem “verschlafenen Städtchen” gleicht, sind die Straßen im Zentrum von Kabwe weiterhin sehr belebt.

Viel gravierender waren bisher die Auswirkungen von Grenzschließungen um Sambia herum, die Einschränkungen von Reisemöglichkeiten im Land und die Streichung fast aller internationaler Flüge. Da eine Ausreise für eine notfallmedizinische Versorgung bei einer Verletzung oder schweren Erkrankung, wie es in Vergangenheit bei deutschen Mitarbeitern schon häufiger vorkam, nicht mehr zu gewährleisten wäre, forderte das Bundesministerium und die Deutsche Botschaft alle freiwilligen Mitarbeiter dazu auf, das Land schnellstmöglich zu verlassen. Nach zwei gescheiterten Versuchen gelang es schließlich, für unsere Kurzzeitler einen Flug mit der letzten noch operierenden Fluggesellschaft zu buchen. Wir vermissen sie, sind aber auch dankbar, dass sie alle sicher an ihren Heimatorten gelandet sind.

Unsere KurzzeitlerInnen kurz vor dem Rückflug nach Deutschland.

Mittlerweile pausieren auch die meisten sambischen Mitarbeiter, wie von der Regierung empfohlen und der Alltag vor Ort ist sehr ruhig geworden. Nun versuchen wir bestmöglich unseren Dienst umzustrukturieren und arbeiten daran, neue Wege zu finden, um den Menschen vor Ort zu dienen und mit ihnen in Kontakt zu bleiben.

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