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Ein wichtiger Meilenstein unserer Royal Rangers

Kategorien: BOCCS,Die Compound Schulen,Katondo,Kurzzeitler berichten,Royal Rangers Katondo

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Heike Klinger aus Bielefeld hat uns in ihren Ferien besucht und erzählt im Folgenden von ihren Eindrücken über die Royal Rangers:
,,Ich war so gespannt zu sehen, wie sich die Royal Rangers weiterentwickelt haben. Ab und zu höre ich von Boniface, dem sambischen Leiter, was so los ist. Inzwischen unterstützen auch die Bielefelder Dana und Noah, die derzeit ein freiwilliges Jahr im Ausland in Kabwe verbringen, die Rangerstruppe. Alles ist auf gutem Wege – 50 motivierte, freudig quirlige Rangers treffen sich nach wie vor jeden Dienstag in Katondo. Sie hatten schon ihren ersten Diensteinsatz in der Katondo Klinik.

5.3 5.1

Mit Besen und Putzlappen bewaffnet haben sie dort eine große Saubermachaktion gestartet. So etwas hatte man in dieser Klinik bisher noch nicht erlebt. Die Rangers wollten zeigen, dass es sie gibt und dass sie dienen wollen. Ansonsten sind sie fleißig dabei, Scout Skills zu lernen und zu einer Rangersfamilie zusammen zu wachsen, die aufeinander achtet.

 

5.9

Geburtstagsrituale und ausgelassenes Singen erfüllen hier ihren Beitrag. Einen besonderen Höhepunkt erlebten wir gemeinsam, als uns der Bischof der Assemblies of God Kirche in Katondo besuchte. Er war beeindruckt von der Rangersgruppe und begrüßt den Aufbau dieser Arbeit in Zambia. Alle haben sich über seine ermutigenden Worte gefreut. Für uns war dies ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur offiziellen Anerkennung als Rangersstamm. Das Protokoll sieht vor, dass alles durch den Internationalen Royal Rangers Leiter aus Kenia geprüft und bestätigt werden muss. Auch da gibt es regen Austausch untereinander und wir sind gespannt, wann unsere Leiter zu einem ersten Ausbildungscamp eingeladen werden.

 

9

Mein Schwerpunkt in diesen Tagen war vor allem der Gedankenaustausch mit den Leitern. Da wurde viel erzählt und gefragt, zurückgeblickt, reflektiert und nach vorne gedacht. Immer wieder ermutige ich sie, einen eigenen sambischen Weg zu finden und nicht einfach unsere deutschen Vorgehensweisen zu kopieren. Gar nicht so einfach, wenn man auch keine Beispiele aus anderen afrikanischen Ländern vor Augen hat. Somit befinden wir uns weiterhin in der turbulenten Aufbauphase und sind gespannt und geduldig, wie es Schritt für Schritt weitergehen wird.

4.4

Und mir fiel es natürlich schwer, Abschied zu nehmen von all den liebgewordenen Menschen. Ich bin dankbar, dass ich ab und zu wieder einfliegen und an der Entwicklung teilhaben darf. Schon jetzt sehe ich so einen Unterschied – diese Rangers haben Hoffnung, Ziele und Motivation, sie ergreifen die Chance von Input und Vernetzung – was für eine Horizonterweiterung!“

4.64.8

4.1

Vielen Dank an Heike Klinger, dass wir den Bericht übernehmen durften. Lesenswertes: Heike’s-Sambia-Blog

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