Projekt: Wohnungsbau

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Qualitativ hochwertiger Wohnraum ist in Kabwe rar gesät und die Mieten steigen stetig. Daher haben wir für MehrWert ein Grundstück inklusive eines bereits bestehenden Wohnhauses gekauft, auf dem weitere Wohnhäuser gebaut und vermietet werden sollen. Die Mieteinnahmen werden nach Abzug der Betriebskosten und Rücklagen für die Instandhaltung der Gebäude komplett in die Life Trust Hilfsprojekte zurückgeführt. Insgesamt handelt es sich bei dem Objekt um sieben zu vermietende Wohneinheiten (Ein- und Zweifamilienhäuser) und vier Apartments für je ein bis zwei Personen.

Beim Bau der Wohnungen arbeiten wir mit einem lokalen Unternehmer zusammen. Sein Ziel ist es, durch Investition und die daraus folgenden Einnahmen Missionsprojekte nachhaltig zu finanzieren. Gleichzeitig werden im Zuge seiner Bautätigkeiten Menschen in handwerklichen Berufen ausgebildet, die so den Lebensunterhalt für sich und ihre Familien bestreiten können.

Außerdem freuen wir uns, die entstehenden Wohnungen auch den Mitarbeitern des Life Trust zur Miete anbieten zu können. In der Vergangenheit hat es sich in Kabwes dynamischen Wohnungsmarkt als schwierig herausgestellt, immer ausreichend Wohnraum für unsere Mitarbeiter zu finden.

Bitte betet mit uns, dass wir die Bauvorhaben gut voranbringen können und von Rückschlägen verschont bleiben.

In der aktuellen zweiten Projektphase wird im südlichen Grundstücksteil ein großes Haus (4 Zimmer) mit großzügiger Gartenanlage gebaut. Der Bau wurde auf Grund einer großzugigen Spende und eines Darlehns möglich. In der letzten Ausbaustufe werden auf dem mittleren Grundstücksteil vier Zweizimmer-Appartments erstellt, so denn ausreichend Geld zur Verfügung steht.

In der ersten Projektphase (2014-2016) wurde zunächst das gesamte Grundstück erschlossen (Wasser, Abwasser, Strom, Einfriedung); zeitgleich startete der Bau der beiden Zweifamilienhäuser. Außerdem wurde das bereits bestehende große Wohnhaus so umgebaut, dass es als Doppelhaus an zwei Parteien vermietet werden kann. Baubeginn war November 2014; Anfang 2016 wurden die Wohnungen bezogen. Bereits seit Februar 2015 werden die zwei Wohnungen in dem ursprünglich bestehenden Haus vermietet.

Allen Objekten gemeinsam ist das moderne Design und die hohe Qualität der verwendeten Materialien und der Verarbeitung. Da hochwertiger Wohnraum nicht selbstverständlich und in Kabwe schwer zu finden ist, kann von breitem Interesse ausgegangen werden.

Vierzimmerwohnung

Das große, bereits bestehende Wohnhaus wird umgebaut, um eine bessere Ausnutzung zu erzielen. Dabei wird ein Teil des Hauses in eine separate Vierzimmerwohnung umgewandelt. Diese Wohnung hat neben Bad und drei Schlafzimmern einen offenen Ess-, Küchen- und Wohnbereich sowie einen eigenen Garten. 

Wohngemeinschaft

Der zweite Teil des bestehenden Wohnhauses wird in eine Wohngemeinschaft für Kurz- und Langzeitmissionare umgewandelt. In der WG stehen fünf große Schlafzimmer zur Verfügung. Zusätzlich werden den Mietern gemeinschaftlich genutzte Räume (Küche, Wohn- und Esszimmer sowie Bad) und ein gemeinsamer Garten geboten.

Zweifamilienhäuser

Die zwei doppelgeschossigen Gebäude befinden sich auf dem nördlichen Grundstücksteil. Jede der vier modernen Wohnungen hat neben Bad und drei Schlafzimmern einen offenen Ess-, Küchen- und Wohnbereich, der durch eine große Veranda ergänzt wird. Vor den Häusern sind ausreichend Parkmöglichkeiten vorhanden und hinter dem Haus befindet sich eine großzügige Gemeinschaftsgartenanlage.

Einzelhaus mit großem Garten

Das eingeschossige Einzelhaus besitzt ebenfalls Bad, drei Schlafzimmer sowie einen offenen Wohn-, Ess- und Küchenbereich. Hervorzuheben ist jedoch der große, alleingenutzte Garten. Wer großen Wert auf Privatsphäre legt, ist hier also richtig aufgehoben.

Zweizimmer-Apartments

Zielgruppe für unsere Zweizimmer-Apartments sind Singles oder Paare mit hohem Anspruch an Qualität, aber geringerem Platzbedarf als Familien. Auch diese Apartments haben neben Schlafzimmer und Bad einen großen, offen gestalteten Wohn-, Koch- und Essbereich sowie eine schöne Veranda.

Bauen in Sambia ist nicht gleich Bauen in Deutschland. Dem erfahrenen Bauherren werden sicherlich die einen oder anderen Unterschiede auffallen.

Wasserversorgung

Für das Trinkwasser kann entweder auf den öffentlichen Versorger zurückgegriffen oder ein eigener Brunnen gebohrt werden. Der Vorteil eines eigenen Brunnens besteht in der sehr guten Grundwasserqualität in weiten Teilen des Landes. Das Wasser aus einem professionell angelegten und 50-60m tiefen Brunnen, kann ohne weitere Behandlung auch von empfindlichen Mägen getrunken werden.

Stromversorgung

In Sambia wird Strom „prepaid“ bezahlt. Das funktioniert ähnlich wie beim Handy: Im Service Center des Stromversorgers erhält man gegen Bezahlung der gewünschten Anzahl an Kilowattstunden einen Code ausgehändigt. Dieser wird am heimischen Zähler eingegeben und sofort stehen die bezahlten Einheiten zur Verfügung. 

Fundament

FoundationEin gutes Fundament ist wichtig für jedes Haus (Mt 7,12). Deshalb dürfen hier auch nur die erfahrensten Bauleute ran. Anders als in Deutschland wird das Fundament eines Hauses in Sambia nicht komplett gegossen. Nach dem Ausheben der Fundamentgräben wird zunächst die Armierung in den Gräben angeordnet und dann der Beton gegossen, so dass eine knapp 30cm starke Grundlage entsteht. Darauf wird aus Zementsteinen die sogenannte „Box“ gemauert. In dieser wird der Lehmboden durch Anfeuchten und Stampfen verdichtet. Darauf wird, wiederum mit Armierung versehen, die Fundamentplatte gegossen.

Mauerwerk

Als Baumaterial für die Wände dienen gebrannte Lehmziegel. Dazu wirdBurning bricks bevorzugt Lehm aus alten Termitenhügeln
verwendet.Dieser wird mit Wasser gemischt, in Formen gepresst und dann in der heißen Sonne getrocknet. Danach werden die Ziegel zu großen, mit Hohlkammern versehenen Stapeln aufgeschichtet, die schließlich mit Feuerholz gefüllt und drei Tage lang gebrannt werden.

 

 

Stahlbeton

MixingTeile des Fundamentes und auch die Decke zum Obergeschoss werden aus Stahlbeton gebaut. Für das Fundament wird der Beton direkt in die ausgehobenen Fundamentgräben gegossen, während die Decke zunächst verschalt werden muss. Der Beton wird mit Sand, Steinen, Zement und Wasser von Hand auf dem Boden gemischt. Um die Decke zu gießen, muss dann alles mit Eimern nach oben gehievt werden.

 

Obergeschoss

In Sambia ist es eher ungewöhnlich, mehrgeschossig zu bauen. Es gibt sehr viel unbewohntes Land und daher wenig Anreiz, in die Höhe zu bauen. Mit steigenden Grundstückspreisen, besonders in guten und zentralen Lagen, ändert sich dies jedoch zunehmend. Außerdem sind mehrgeschossige Häuser noch sehr selten und bieten daher ein Gefühl von Exklusivität.

März/April 2016

 

 

 

Januar 2015

 

Casting the first floor

 

 

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